Mitose - Die Interphase

Nachdem eine Mitose abgeschlossen wurde, tritt die Zelle möglicherweise in eine Wachstumsphase oder in eine Differenzierungsphase über. Hier bereitet sich die Zelle nicht auf eine erneute Teilung vor. Sie tritt in die sogenannte G0-Phase ein, in der sie dann verbleibt und ihre Fähigkeit zur Teilung verliert.


Mitose - Beispiele der Interphase

Das ist zum Beispiel bei Muskelzellen der Fall. Zellen, welche die Fähigkeit besitzen, sich erneut zu teilen, treten nach der Mitose in einen neuen Zellzyklus ein, das Ganze beginnt von vorn. Das ist manchmal sogar auch bei Zellen aus der G0-Phase der Fall, zum Beispiel bei Leberzellen oder bei Lymphozythen, falls die Bildung von neuen Zellen zur Heilung erforderlich ist.

Sind die Zellen für eine neue Mitose bereit, treten sie in die G1-Phase, auch Präsynthesephase genannt, ein, bei der sich die Centriolen verdoppeln. Die Zelle wächst heran und weist eine erhöhte Stoffwechseltätigkeit auf. In der darauf folgenden S-Phase, der Synthesephase, verdoppelt sich die DNA, die Tochterchromatiden werden gebildet.

Mitose - G2-Phase

In der letzten Phase, der Postsynthesephase oder auch G2-Phase, werden in tierischen Zellen die Zellkontakte gelöst. Die Zellen nehmen eine runde Form an und werden durch die Aufnahme von Flüssigkeit größer. Die G2-Phase ist praktisch der Übergang zu einer erneuten Mitose, die dann in fünf Phasen abläuft.