Mitose und das Mendelsche Gesetz

Die theoretische Basis beim Verständnis der Erbgänge entstand durch die Versuche Mendels. Nach diesen Theorien der Vererbung liegen die Gene, die nach mendelschen Regeln erfasst wurden, in den Chromosomen, die im Zellkern liegen. Nach den mendelschen Regeln werden dominante und rezessive Gene unterschieden.

Mitose - Beispiele

So soll zum Beispiel die Augenfarbe braun gegenüber der Augenfarbe blau dominant sein, die Anlage zu angewachsenen Ohrläppchen ist gegenüber frei stehenden Ohrläppchen rezessiv. Aber nicht nur das Aussehen, sondern auch bestimmte Körperfunktionen oder Eigenarten sollen auf diesen Theorien beruhen. Bei einer genetischen Beratung, bei der es vor allem darum geht, Erbkrankheiten auszuschließen, wird mit den mendelschen Regeln gearbeitet.

Mitose - Notwendige Untersuchungen

Diese Theorien mussten natürlich auch noch durch Untersuchungen belegt werden. Ende des neunzehnten Jahrhunderts wurden erstmals bei den Untersuchungen von Zellen die Chromosomen beobachtet, die man während der Mitose sehen kann. Je mehr die Zellteilungsarten Mitose und Meiose erforscht wurden, umso mehr Erkenntnisse wurden im Bereich der Vererbung erlangt und welche entscheidende Rolle die Chromosomen dabei spielen.

Durch zahlreiche Versuche wurde bewiesen, dass die Genverteilung nach den mendelschen Regeln der Chromosomenverteilung zum Beispiel bei der Mitose sehr ähnlich ist. Vorreiter dieser Versuche waren Walter Stanborough Sutton, Theodor Boveri sowie Carl Correns. Aufgrund dieser zahlreich erlangten Erkenntnisse konnte die Chromosomentheorie der Vererbung bestätigt werden.